Warum ein persönliches Wiki dein Business-Gamechanger ist 🧠💡
Du kennst das Gefühl: Du bist bei einem Workshop, hörst einen mega Input, schreibst fleißig mit – Feuer und Flamme 🔥. Und dann? Drei Tage später verschwinden deine Notizen im digitalen Nirwana. Zwischen Meetings, Projekten und Alltag bleibt von der Inspiration… nichts.
Genau hier setzt das persönliche Wiki an. Es ist nicht einfach eine weitere Notizen-App. Es ist deine digitale Kommandozentrale, in der dein Wissen lebt, wächst und sich vernetzt.
In dieser Folge erzähle ich dir meine sehr persönliche Geschichte – warum ich fast wieder einen Job gesucht hätte (Spoiler: hab ich nicht) – und wie ein persönliches Wiki alles verändert hat.
Der Moment, in dem alles zu viel wurde 😰
Ich hatte damals ein ganzes Notizbuch voller Ideen, Zitate, Zeichnungen. Und nichts davon wurde je umgesetzt. Warum? Weil ich kein System hatte. Kein Ort, an dem diese Informationen lebendig geblieben wären. Kein Kontext. Keine Verknüpfung. Kein Wiederfinden.
Nur Chaos. Und Frust.
An diesem Punkt kam die Idee vom persönlichen Wiki ins Spiel. Es ist nicht einfach eine Sammlung von Notizen – es ist ein Denkwerkzeug.
Was ist ein persönliches Wiki überhaupt? 🤔
Ein persönliches Wiki ist ein digitales System, in dem du dein Wissen, deine Gedanken, deine Projekte und deine Impulse so organisierst, dass du jederzeit darauf zugreifen, sie weiterentwickeln und miteinander verknüpfen kannst.
Anders als ein normales Notizbuch oder eine App mit linearen Listen basiert ein persönliches Wiki auf vernetztem Denken. Das bedeutet:
➡️ Du schreibst Informationen nicht einfach runter
➡️ Du verknüpfst sie direkt mit anderen Themen, Ideen oder Anwendungen
➡️ So entsteht ein lebendiges Netz aus Wissen, das dich wirklich weiterbringt
🔗 Es geht nicht mehr darum, einzelne Inhalte zu speichern. Es geht darum, Beziehungen zwischen deinen Gedanken sichtbar und nutzbar zu machen.
Das ist nicht nur praktisch – das ist ein echter Produktivitäts-Booster.
Vom Zettelkasten zum digitalen Second Brain 📚💻
In dieser Folge erzähle ich auch von meiner Entdeckung des Zettelkastens von Niklas Luhmann – einem der produktivsten Denker seiner Zeit. Er hat tausende Ideen auf kleine Zettel geschrieben, sie mit einem cleveren Nummern-System miteinander verbunden – und daraus Bücher, Essays und Vorträge generiert.
💬 Luhmann hat gesagt: “Meine Assistenten würden mich nur stören – ich rede lieber mit meinem Zettelkasten.”
Ganz ehrlich: Ich hab das gelesen und dachte mir – GENAU DAS WILL ICH AUCH!
Aber ich wollte keinen Zettelkasten mit Papier und Apothekerschubladen. Ich wollte ein digitales, flexibles, anpassbares Second Brain. Etwas, das mir hilft, meine Themen zu strukturieren, meine Projekte zu führen und meine Ideen festzuhalten – ohne sie zu verlieren.
Heute ist mein persönliches Wiki genau das:
✨ Ein Ort, an dem alles zusammenkommt
✨ Ein Ort, an dem Inhalte entstehen
✨ Ein Ort, an dem Content-Ideen wachsen
✨ Ein Ort, an dem Bücher geplant werden
✨ Ein Ort, an dem meine Projekte mit Wissen versorgt werden
So hilft dir ein persönliches Wiki in deinem Business 🛠️📈
Egal ob du Coach bist, Beraterin, Freelancer, Projektleiterin oder einfach jemand, der viel lernt und denkt – ein persönliches Wiki bringt dir:
Klarheit: Du weißt immer, wo deine Ideen und Infos sind – ohne lange zu suchen.
Zeitgewinn: Du musst nichts doppelt machen – einmal festgehalten, kannst du Inhalte mehrfach nutzen.
Kreativität: Durch die Verknüpfungen entstehen neue Ideen, die du vorher nie gesehen hättest.
Struktur: Du entwickelst ein System, das zu dir passt – nicht zu irgendeiner App-Vorlage.
Nachhaltigkeit: Du vergisst nichts mehr – und kannst Wissen auch nach Monaten noch sinnvoll nutzen.
Und das Beste: Es wächst mit dir. Egal ob du gerade erst loslegst oder schon ein ganzes Business führst.
Was gehört rein in dein persönliches Wiki? 📝
Alles, was dir wichtig ist – das ist das Geniale. Es gibt keine starre Struktur, keine Vorlage, der du folgen musst. Stattdessen baust du dir deine eigene Wissensarchitektur.
Zum Beispiel:
📚 Buchnotizen
📝 Ideen für Content, Kurse oder Vorträge
🎯 Projektpläne und Meeting-Notizen
🧩 Erkenntnisse aus Coachings oder Gesprächen
💡 Fragen, die dich beschäftigen
🔍 Recherche-Notizen
🛠️ Checklisten, Templates und Workflows
🎙️ Podcast-Skripte oder Transkripte
📈 Auswertungen und Business-Zahlen
📌 Gedankenfragmente und “Brain Dumps”
Wichtig ist: Nicht einfach sammeln – vernetzen!
Denn dadurch entsteht aus einzelnen Punkten ein ganzes Denkmodell. Und genau das macht den Unterschied zwischen “Notizen” und einem echten Second Brain.
Warum andere Systeme bei mir nicht funktioniert haben 🙈
Ich hab alles ausprobiert – Evernote, Notion, Papier-Notizbücher, sogar eine seltsame Schriftart mit Lücken in den Buchstaben, weil man sich dadurch angeblich besser erinnern sollte (kein Witz – ist wissenschaftlich längst widerlegt).
Aber nichts davon hat langfristig funktioniert. Warum?
➡️ Weil es nie um das Tool geht
➡️ Sondern immer um das Denken dahinter
Und das persönliche Wiki zwingt dich sanft, aber effektiv dazu, deine Gedanken zu strukturieren, zu reflektieren und weiterzuentwickeln.
Es ist ein Denkwerkzeug. Kein Ablagesystem.
Was ich heute anders mache – und wie du das auch kannst 🧭
Früher habe ich Notizen gemacht, sie irgendwo abgelegt – und vergessen.
Heute halte ich meine Ideen fest, verknüpfe sie mit Projekten, verwandle sie in Content und teile sie mit meiner Community. 🔄
Wenn ich heute einen spannenden Vortrag höre, landet nicht nur die Info im Wiki, sondern auch:
➡️ Meine eigene Meinung
➡️ Eine mögliche Anwendung
➡️ Ein Hinweis, in welchem Kontext ich das wieder nutzen will
Das ist der entscheidende Unterschied.
Ich habe dadurch:
✨ Mehr Output
✨ Mehr Struktur
✨ Viel weniger Frust
Und du kannst das auch. Ohne komplizierte Tools, ohne Overkill. Du brauchst nur ein einfaches digitales System (z. B. mit Obsidian oder Logseq) und die Bereitschaft, dein Wissen als lebendigen Prozess zu betrachten.
Für wen ist das persönliches Wiki besonders geeignet? 🎯
➡️ Selbstständige und Freelancer
➡️ Unternehmerinnen und Unternehmer
➡️ Content Creators
➡️ Coaches, Trainerinnen, Berater
➡️ Projektverantwortliche
➡️ Menschen mit vielen Ideen, Themen und Interessen
➡️ Wissensarbeiter mit hohem Anspruch an Struktur und Nachhaltigkeit
Wenn du dir manchmal denkst:
💭 “Ich habe so viele Ideen, aber ich finde nichts wieder.”
💭 “Ich mache mir ständig Notizen, aber nutze sie nie.”
💭 “Ich will weniger konsumieren und mehr umsetzen.”
Dann ist ein persönliches Wiki das Tool, das dir wirklich helfen kann.
❓ Häufig gestellte Fragen zum persönlichen Wiki
1. Was ist der Unterschied zwischen einem persönlichen Wiki und einer normalen Notizen-App?
Ein persönliches Wiki basiert auf vernetztem Denken. Anders als lineare Notizen-Apps wie Evernote oder Apple Notes verknüpfst du hier Informationen direkt miteinander. So entsteht ein lebendiges Netz aus Wissen, das Zusammenhänge sichtbar macht und neue Ideen generiert. Es ist kein Ablagesystem, sondern ein Denkwerkzeug.
2. Welches Tool eignet sich am besten für ein persönliches Wiki?
Beliebte Tools für ein persönliches Wiki sind Obsidian und Logseq – beide nutzen Markdown und ermöglichen Verlinkungen zwischen Notizen. Das Wichtigste ist aber nicht das Tool, sondern das Denken dahinter. Du brauchst ein System, das vernetztes Denken ermöglicht und zu deinem Workflow passt.
3. Wie viel Zeit muss ich investieren, um ein persönliches Wiki aufzubauen?
Der Aufbau eines persönlichen Wikis ist ein lebendiger Prozess. Du startest mit kleinen Notizen und Verknüpfungen – schon 10-15 Minuten täglich reichen, um Wissen festzuhalten und zu vernetzen. Wichtig ist: Es wächst mit dir. Je mehr du nutzt, desto wertvoller wird es.
4. Was ist der Zettelkasten von Niklas Luhmann und wie hängt er mit dem persönlichen Wiki zusammen?
Niklas Luhmann war ein deutscher Soziologe, der mit seinem Zettelkasten tausende vernetzte Notizen auf Papierzetteln führte. Er verknüpfte Ideen durch ein cleveres Nummern-System und generierte daraus Bücher und Essays. Das persönliche Wiki ist die digitale Weiterentwicklung dieses Prinzips – flexibel, durchsuchbar und ohne Apothekerschubladen.
5. Für wen lohnt sich ein persönliches Wiki besonders?
Ein persönliches Wiki lohnt sich besonders für Selbstständige, Freelancer, Content Creators, Coaches, Berater und Wissensarbeiter. Wenn du viele Ideen hast, aber nichts wiederfindest, ständig Notizen machst, sie aber nie nutzt, oder weniger konsumieren und mehr umsetzen willst – dann ist ein persönliches Wiki dein Gamechanger.
🔗 Links und Ressourcen
📧 E-Mail für Buchverlosung: podcast@stephanieselmer.com
📚 Buch: 30 Minuten Second Brain
🛠️ Tools: Obsidian, Logseq
💡 Community: Wikinauten auf Skool
Mach Schluss mit Zettelwirtschaft, Inspirationsverlust und Content-Overkill.
Lass dein Wissen für dich arbeiten – vernetzt, strukturiert und lebendig. 🧠🌱



